Veranstaltungs-Kalender

20.9.

Haydn und Schostakowitsch

Ex-ChamberOrchestra

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei, Kollekte

Haydn und Schostakowitsch

Ex-ChamberOrchestra

Ex-ChamberOrchestra
Kai Bumann, Leitung

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 104 D-Dur
Hob I:104
Adagio – Allegro
Andante
Menuetto. Allegro
Finale. Spiritoso


Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Kammersinfonie Op. 110 a
nach dem Streichquartett Nr. 8
Largo
Allegro molto
Allegretto
Largo
Largo

Das Ex-ChamberOrchestra ist ein Kammerorchester, das professionelle Musiker, Studierende und Laien zusammenbringt. Eine einzige Regel gilt: Alle Mitspielenden sind ehemalige Mitglieder des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters (SJSO).

Pauline Tardy, Jonas Veress und Martin Küchler sind die Gründungsmitglieder und bilden den Vorstand des Orchesters. Sie waren während vielen Jahren aktive Mitglieder des SJSO, Vorstandsmitglieder und teils Präsidenten der Musikkommission. In dieser Zeit konnten sie unter der Leitung von Kai Bumann viele wichtige Erfahrungen sammeln im Orchesterspiel. Neben der hochstehenden Musik entstanden im SJSO auch ewige Freundschaften.

Die Idee für das Ex-ChamberOrchestra entstand im November 2017. Nachdem die Gründungsmitglieder die Altersgrenze von 26 Jahren erreicht hatten und deshalb das SJSO verlassen mussten, begannen sie die professionelle und hochmotivierte Stimmung vom Orchester zu vermissen. Dies bewegte sie dazu, ein eigenes Orchester auf die Beine zu stellen, in dem man die einmalige Kombination an Professionalität, Leidenschaft für die Musik und Freundschaft wiederfindet.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20180920T193008
  • 20180920T223008
  • Haydn und Schostakowitsch: Ex-ChamberOrchestra

23.9.

Young Composers Project

Young Composers Concert

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei, Kollekte

Young Composers Project

Young Composers Concert

YCP Ensemble:
Heidy Huwiler, Klarinette
Joren Elsen, Posaune
Dominik Meyer, Violine
Deborah Di Marco, Cello
Elizaveta Parfentyeva, Klavier

Kompositionen von:
Jonas Achermann
Francesca Altorfer
Alena Müller
Arielle Rüfenacht
Annika Stocker
Paula Stoll

Das «Young Composers Project» am Künstlerhaus Boswil ist weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Auch bei der schon zehnten Durchführung 20187 haben sich neun junge Komponistinnen und Komponisten zwischen 16 und 19 Jahren, über ein halbes Jahr verteilt, an sechs Wochenenden mit dem Handwerk des Komponierens beschäftigt. Unter der Leitung von Bettina Skrzypczak und Roman Digion haben sie ihr musiktheoretisches Wissen vertieft, praktische Instrumentenkunde betrieben und an eigenen Kompositionen gearbeitet.

Die Werke, die im Rahmen des Projekts am Künstlerhaus Boswil entstanden sind, werden am Schlusskonzert von einem speziell für den Anlass zusammengestellten Ensemble uraufgeführt. Dabei kann sich nicht nur das Publikum auf Entdeckungen freuen. Auch für die jungen Komponistinnen und Komponisten ist die meist erstmalige Uraufführung eines eigenen Werkes ein Höhepunkt in ihrer noch jungen kreativen Laufbahn.

 

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20180923T110016
  • 20180923T140016
  • Young Composers Project: Young Composers Concert

30.9.

1. - 7. Oktober 2018

Orchesterakademie

  • Künstlerhaus Boswil

1. - 7. Oktober 2018

Orchesterakademie

Orchesterakademie für Amateurmusiker
Repertoireentdeckungen und Körperarbeit
generationenübergreifend

Projektwoche vom 1.- 7. Oktober 2018

Anne-Cécile Gross, Dirigentin & Künstlerische Leitung 
Johanna Gutzwiller/Irene Spirgi-Gantert, Musikphysiologie
Rosa Elvira Sierra, Sopran

Die Orchesterakademie am Künstlerhaus Boswil wird 2018 mit dem Ziel ins Leben gerufen, begeisterte Amateurmusiker mit besonderen Repertoireentdeckungen der Orchesterliteratur zusammen zu führen. Sie verbindet selten gespielte Werke mit der unterstützenden, musikphysiologischen Arbeit am Instrument unter der kundigen Leitung der Musikphysiologin Johanna Gutzwiller. Erwünscht ist eine generationenübergreifende Altersstruktur der TeilnehmerInnen.

 

Projektwoche:
1.-7. Oktober 2018, Künstlerhaus Boswil
(Anreise: 30. September 2018, Abreise: 7. Oktober)

Konzerte:
Samstag, 6. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Alte Kirche, Boswil

Sonntag, 7. Oktober 2018, 11.00 Uhr
Alter Gemeindesaal Lenzburg
In Zusammenarbeit mit dem Museum Burghalde Lenzburg


Michail Ippolitow-Iwanow (1859-1935)
Armenische Rhapsodie op. 48 (1895)

Reinhold Glière (1875-1956)
Konzert für eine Stimme (Koloratursoprankonzert) f-Moll op. 82 (1943)

Anton Rubinstein (1829-1894)
Symphonie Nr. 4 „Dramatische“ d-Moll op. 95 (1874)


Zielgruppe:
aktive und versierte AmateurmusikerInnen,
interessierte InstrumentalpädagogInnen und BerufsmusikerInnen

Besetzung:
Holz- und Blechbläser, Schlagzeug, Harfe, Streicher

Kursinhalt:
Tägliche Orchesterproben und musikphysiologische Lektionen im Einzel- und Gruppenunterricht, Registerproben unter der Leitung von professionellen Stimmführern, Konzertauftritte.
 

Ameldung:
office@kuenstlerhausboswil.ch
oder Telefon 056 666 12 85 

Kurskosten

CHF 750.- Kurskosten inkl. Vollpension und Übernachtung im DZ am Künstlerhaus Boswil
CHF 570,- Kurskosten inkl. Mittag-/Abendessen am Künstlerhaus Boswil – Unterkunft extern. Bei der Suche nach einer passenden Unterkunft in der Umgebung sind wir gerne behilflich.

  • http://www.kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20180930T180034
  • 20180930T210034
  • 1. - 7. Oktober 2018: Orchesterakademie

06.10.

Schlusskonzert der Orchesterakademie

Russische Trouvaillen

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei, Kollekte

Schlusskonzert der Orchesterakademie

Russische Trouvaillen

Orchester der Orchesterakademie für Amateurmusiker Boswil
Rosa Elvira Sierra, Sopran
Anne-Cécile Gross, Leitung

Michail Ippolitow-Iwanow (1859-1935)
Armenische Rhapsodie op. 48 (1895)

Reinhold Glière (1875-1956)
Konzert für Koloratursopran f-Moll op. 82 (1943)

Anton Rubinstein (1829-1894)
Symphonie Nr. 4 „Dramatische“ d-Moll op. 95 (1874)
I. Lento - Allegro moderato
II. Presto

 

Die Orchesterakademie für Laienmusikerinnen und -musiker ist ein generationenübergreifendes Projekt, das die klassische Orchesterarbeit mit der Unterstützung durch die beiden Musikphysiologinnen Johanna Gutzwiller und Irene Spirgi verbindet und seltenes Repertoire zur Aufführung bringt.

Im Schlusskonzert werden die Resultate der intensiven Arbeit der Orchesterakademie in der ersten Oktoberwoche präsentiert. Das Konzert bietet eine farbenreiche Reise in die russische Spätromantik.

Die drei Komponisten, deren Werke im Zentrum der Akademiewoche stehen, sind eng miteinander verbunden. Rubinstein war Dozent von Tschaikowski. Der wiederum empfahl Ippolitow-Iwanow für die Stelle als Direktor des Moskauer Konservatoriums. Ippolitow-Iwanow war dann einer der Kompositionsdozenten von Glière.

Anton Rubinstein war nicht nur ein wichtiger Innovator des russischen Musiklebens, sondern auch ein gefeierter und weltgewandter Pianist, mit dem es in Bezug auf Ruhm zu Lebzeiten nur Franz Liszt aufnehmen konnte.

Michail Ippolitow-Iwanow leitete als Direktor das Moskauer Konservatorium und griff in seinen glänzend instrumentierten Werken oft auf russische und kaukasische Volksmusik zurück.

Reinhold Glière, vertreten mit seinem ungewöhnlichen Konzert für Koloratursopran und Orchester, avancierte in der sozialistischen Sowjetunion zu einem hochangesehenen Komponisten und «Volkskünstler der UdSSR». Dies obwohl in seinem Werk der Einfluss Tschaikowskis mindestens so anklingt wie der sozialistische Realismus, für den er mit höchsten Würden bedacht wurde.


Zusätzliches Konzert:
Sonntag, 7. Oktober 2018, 11.00 Uhr
Alter Gemeindesaal Lenzburg
In Zusammenarbeit mit dem Museum Burghalde Lenzburg

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181006T193059
  • 20181006T223059
  • Schlusskonzert der Orchesterakademie: Russische Trouvaillen

14.10.

Boswiler Meisterkonzert

Sebastian Bohren & Chaarts

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.-/55.-/45.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25.-/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im
Restaurant des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt,
eine Reservation ist unerlässlich.

· Kürbiscremesuppe mit Kernen und Öl
· Aargauer Braten an Zwetschgensauce
· Kartoffelgratin, Glasierte Rüebli
· Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott
 

Boswiler Meisterkonzert

Sebastian Bohren & Chaarts

Sebastian Bohren Violine
Chamber Artists Orchestra
Gábor Tákacs-Nagy Leitung 

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Violinkonzert G-Dur KV 216
Violinkonzert A-Dur KV 219
Sinfonie A-Dur KV 201

Sebastian Bohren beeindruckte als Festival Artist am Boswiler Sommer 2015, Gábor Tákacs-Nagy, der von Musikern wie Andras Schiff oder Martha Argerich wegen seiner klugen und leidenschaftlichen Musikalität hoch geschätzt wird, als Dirigent der Chaarts am Boswiler Sommer 2017. Mit einem reinen Mozart-Programm kehren sie nach Boswil zurück. Sowohl die beiden Violinkonzerte in A- und G-Dur als auch die A-Dur-Sinfonie KV 201 sind Werke des 18/19-jährigen Komponisten, entstanden in Salzburg in den Jahren 1774 und 1775. Spielfreude, Heiterkeit, aber auch Tiefsinn, Melancholie – ein wunderbares Programm, das die ganze Palette menschlicher Emotionen vereint.

«Chaarts erreicht interpretatorische Tiefe, die elektrisierender kaum sein könnte.» (Klassik heute)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Anna Kardos im Gespräch mit den Musikern

 

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181014T170024
  • 20181014T200024
  • Boswiler Meisterkonzert: Sebastian Bohren & Chaarts

26.10.

Festival Piano4

Klavierduo Soós-Haag

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.00 Uhr, Eintritt: CHF 50.-/40.-/30.- (Stud./Lehrl. CHF 25.-)

Festival Piano4

Klavierduo Soós-Haag

Adrienne Sóos und Ivo Haag, Klavier

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Larghetto und Allegro KV deest für zwei Klaviere
(ergänzt von Robert D. Levin)

Béla Bartók (1882-1945)
Suite für zwei Klaviere op. 4b

Frédéric Chopin (1810-1849)
Rondo C-Dur op. 73 für zwei Klaviere

Rudolf Kelterborn (*1931)
Klavierstück 7 (Quinternio) für zwei Klaviere
(entstanden 2005 im Auftrag des Duos Haag-Soós)

Franz Schubert (1797-1828)
Fantasie f-Moll D 940 für Klavier zu vier Händen

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181026T193001
  • 20181026T223001
  • Festival Piano4: Klavierduo Soós-Haag

27.10.

Festival Piano4

Katia und Marielle Labèque

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.00 Uhr, Eintritt: CHF 70.-/50.-/40.- (Stud./Lehrl. CHF 25.-)

Festival Piano4

Katia und Marielle Labèque

 Katia und Marielle Labèque, Klavier

Bryce Dessner (*1976)
El Chan

Leonard Bernstein (1918-1990)
Songs from West Side Story

Maurice Ravel (1875-1937)
Ma Mère l'Oye

Philipp Glass (*1937)
Four Movements for Two Pianos

  • http://www.kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181027T193015
  • 20181027T223015
  • Festival Piano4: Katia und Marielle Labèque

28.10.

Festival Piano4

Klavierduo ShinPark

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 50.-/40.-/30.- (Stud./Lehrl. CHF 25.-)

Festival Piano4

Klavierduo ShinPark

Clara Mijung Shin und Samuel Sangwook Park, Klavier

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Concertino op. 94 für zwei Klaviere

Sergej Tanejew (1856-1915)
Präludium und Fuge op. 29 für zwei Klaviere

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Suite Nr. 2 op. 17 für zwei Klaviere

György Kurtág (*1926)
3 Stücke aus «Játékok»

Johann Sebastian Bach (1685-1750)/György Kurtág (*1926)
Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

Maurice Ravel (1875-1937)
La valse, für zwei Klaviere

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20181028T140009
  • Festival Piano4: Klavierduo ShinPark

28.10.

Festival Piano4

Klavierduo Tal-Groethuysen

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.00 Uhr, Eintritt: CHF 50.-/40.-/30.- (Stud./Lehrl. CHF 25.-)

Festival Piano4

Klavierduo Tal-Groethuysen

Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Klavier

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Sonate D-Dur KV 381 für Klavier zu vier Händen

Felix Mendelssohn(1809-1847)
Oktett op. 20, Fassung für Klavier zu vier Händen vom Komponisten

Robert Schumann (1810-1856)/Claude Debussy (1862-1918)
Six Études en forme de Canon für zwei Klaviere

Claude Debussy (1862-1918)
La Mer, Bearbeitung A. Caplet für zwei Klaviere

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181028T170040
  • 20181028T200040
  • Festival Piano4: Klavierduo Tal-Groethuysen

03.11.

Tribute to The Beatles

The White Album

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 18.30 Uhr, Eintritt: CHF 50.-

Tribute to The Beatles

The White Album

Gesang:
Lukas Langenegger
Sabina Deutsch/Rislane El Harat
Levin Deger


Schauspiel:
Stefan Gubser
Daniel Rohr

Band:
Benjamin Heusch
Gerhard Gerstle
Tobias Schwab
Oliver Kaiser

Chaarts Chamber Artists unter der Leitung von André Bellmont.

Musikalische Leitung:
Tobias Schwab

The Beatles
While My Guitar Gently Weeps
Revolution
Blackbird
Julia
Helter Skelter
Ob-La-Di, Ob-La-Da u.a.

The White Album - Konzert mit anschliessender Tavolata Musicale

1968 ist das Jahr der Ernüchterung – die Blumen und globalen Liebesbotschaften des „Summer of Love“ vom Vorjahr weichen Strassenkämpfen und sozialen Unruhen, verwelken in der bitteren Konfrontation mit rassistischen Weltbildern und reaktionärer Politik.

In diesem Jahr erscheint das neunte Album der Beatles, das die wirklich undankbare Aufgabe hat, sich am epochalen Meisterwerk „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ vom Vorjahr zu messen. Doch die Beatles setzen mit ihrem selbstbetitelten Album „The Beatles“ wiederum einen neuen Pop-Standard, weit davon entfernt, sich zu wiederholen oder einem Erfolgsrezept nachzueifern. Ein Album, das eine noch reifere Band präsentiert, eine Band, die stärker als je zuvor von vier Individuen geprägt wird. Nach der überbordenden Farbigkeit von «Sgt. Pepper» präsentiert sich das Album in minimalistischer weisser Plattenhülle und wird fortan als „White Album“ Popgeschichte schreiben.

Die Beatles machen Tabula rasa und verwirklichen ihre individuellen Vorlieben auf einem Doppelalbum mit einer bisher ungehörten Bandbreite von der Akustikballade über Country and Western zu Hardrock und bis zur experimentellen Avantgardecollage im Stile Stockhausens. Das weisse Album wird zu einem riesigen Erfolg, ein Erfolg, der erstmals beweist, dass auch Pop-Kultur erwachsen werden darf und in der Lage ist, innere und äussere Spannungen kreativ zu verarbeiten.

Der Prozess ist jedoch keineswegs schmerzfrei. Weder für die Beatles noch für deren Umfeld, was den Theaterabend im Rigiblick umso spannender macht.

Ihr musikalischer Produzent George Martin wird zu ihrem wichtigsten Verbündeten, nachdem Manager Brian Epstein sich im Jahr zuvor das Leben nahm. Die dramatische Sicht Epsteins auf das Beatles-Jahr 1967 wurde von Stefan Gubser in der letztjährigen Rigiblick-Produktion einfühlvoll inszeniert.

Das Phänomen "White Album" wird Stefan Gubser dieses Jahr aus der Sicht George Martins durchleuchten. Die musikalischen Glanzpunkte und Kontroversen werden wiederum in Neuarrangements für Band und Orchester erklingen.

Daniel Rohr führt durch den Abend und beschwört gemeinsam mit den aussergewöhnlichen Sängern Lukas Langenegger und Levin Deger und den Sängerinnen Sabina Deutsch und Rislane El Harat die unsterbliche Pophistorie des White Album.

Die Tavolata Musicale im Anschluss an das Konzert muss separat gebucht werden. CHF 65.- Bitte unbedingt Vorverkauf nutzen. Die Platzzahl ist beschränkt. Tickets gibt es hier.

  • http://www.kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180920T000733
  • 20181103T190021
  • 20181103T220021
  • Tribute to The Beatles: The White Album

16.11.

Deutsches Barock-Programm

Accademia Barocca Lucernensis

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.00 Uhr, Eintritt: CHF 45.-/35.-/20.- (Kinder und Studierende)

Deutsches Barock-Programm

Accademia Barocca Lucernensis

Gunhild Alsvik, Sopran
Alberto Miguélez Rouco, Countertenor
Remy Burnens, Tenor
Alexandre Beuchat, Bass
Barock-Orchester und Chor der Accademia Barocca Lucernensis
Javier Ulises Illàn, Leitung

Johann Adolph Hasse (1699 - 1783)
Miserere in c
Confitebor tibi

Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745)
Miserere in c - ZWV 57
Confitebor tibi - ZWV 71
Dixit dominus - ZWV 66

In seinem neusten Programm spielt das Luzerner Barock-Ensemble Accademia Barocca Lucernensis ein Bouquet aus Werken aus dem Deutschen Barock. Dabei spielen die jungen Musikerinnen und Musiker weniger bekannte Meisterwerke von Jan Dismas Zelenka sowie von Johann Adolph Hasse. Obwohl diese Werke heute nicht mehr sehr bekannt sind, zählen sie zu den zahlreichen glanzvollen Werken dieser Epoche, die wiederbelebt und einem möglichst grossen Publikum zugänglich gemacht werden sollen.

Wie der Name erahnen lässt, spielen die jungen Berufsmusikern und -musikerinnen des Barock-Ensembles nach dem aktuellsten Forschungsstand der historischen Aufführungspraxis in entsprechender Stimmung und auf historischen Instrumenten, um seinem Publikum ein möglichst authentisches Konzerterlebnis bieten zu können.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20181116T193042
  • 20181116T223042
  • Deutsches Barock-Programm: Accademia Barocca Lucernensis

25.11.

Boswiler Meisterkonzert

Cuarteto Quiroga

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.-/45.-/35.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant
des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt, eine
Reservation ist unerlässlich.

· Pilzterrine mit Balsamico und kleinem Salatbouquet
· Kalbsvoressen
· Polenta, Baumnussspinat
· Apfelstrudel mit Vanillesauce

Boswiler Meisterkonzert

Cuarteto Quiroga

Cuarteto Quiroga
Aitor Hevia Violine
Cibrán Sierra Violine
Josep Puchades Viola
Helena Poggio Violoncello

Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826)
Streichquartett Nr. 1 d-Moll
Alberto Ginastera (1916–1983)
Streichquartett Nr. 1 op. 20
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18/5

Das Cuarteto Quiroga, benannt nach dem galizischen Violin-Virtuosen Manuel Quiroga, gehört zu den dynamischsten Ensembles der jungen Streichquartett-Generation und entfaltet von Spanien aus eine breitgefächerte Konzerttätigkeit. In seiner Boswiler Meisterkonzert-Premiere steht neben Beethoven der jung verstorbene, geniale Beethoven-Zeitgenosse Juan Arriaga, daneben aber auch das impulsive und klanglich spektakuläre erste Streichquartett des Argentiniers Alberto Ginastera. Ein fulminantes musikalisches Herbstprogramm!

«Leidenschaftlicher Klang, atemberaubende Intonation.» (Münchner Merkur)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Peter Wipf im Gespräch mit den Musikern

 

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20181125T170056
  • 20181125T200056
  • Boswiler Meisterkonzert: Cuarteto Quiroga

06.1.

Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Wahnsinn

Tournee

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 40.-/15.- (Stud./Lehrl.) Kinder bis zwölf Jahre: freier Eintritt

Weitere Konzerte:
Samstag 5. Januar 2019, 17.00Uhr
Kultur- und Kongresshaus, Aarau

Freitag, 11. Januar 2019, 19.30 Uhr
Kirche Sankt Peter, Zürich

Sonntag, 13. Januar 2019
N.N.

Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Wahnsinn

Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Jacob Shaw, Violoncello
Hugo Bollschweiler, Leitung

 

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Ouvertüre zu „La Clemenza di Tito“ KV 621

Ernest Bloch (1880-1959)
Shelomo: Rhapsodie Hébraïque, for Violoncello and Orchestra, B. 39 (1915/16)

Sergei Prokofjew (1891-1953)
Romeo and Juliet, Suite No. 2 op. 64ter

Der Wahnsinn hält Hof. Bei Mozarts Titus sogar buchstäblich und pechschwarz als Hochverrat, Mord und Rache: Wahnsinnige Intrigenspiele und kalte Vergeltungspläne wuchern in der Entourage des Kaisers. Verrückt und gefährlich ist es, was sich Titus da erlaubt: Er begnadigt die Attentäter und liefert Mozart die ideale Vorlage für einen symbolischen Fingerzeig an Leopold II., zu dessen Krönung der Komponist die Oper in sagenhaften 50 Tagen schrieb.

Wahnhaft treibt es hingegen König Salomon um, in manisch-depressiver Unrast zwischen Luxushunger, Lust und Masslosigkeit und kontemplativer Melancholie. Im erschütternden Gespräch mit seinem Volk werden die letzten Fragen des Lebens berührt. Berückend schön, unbarmherzig verdichtet und von archaischer Grösse: Ernest Bloch hat mit Schelomo eine existenzielle Parabel geschaffen, in der wir uns alle selber erkennen.

Wahnsinnig ist die Liebe von Romeo und Julia in ihrer absoluten Bedingungslosigkeit und wahnsinnig ist der sinnlose Hass der verfeindeten Familienclans. Mit Shakespeares Klassiker hat Sergei Prokofjew die Ur-Geschichte einer verbotenen, zerstörerischen Liebe mit einem Soundtrack versehen, der in seiner kongenialen Gestalt sogleich selber zum Klassiker avancierte. Dem schicksalshaften Duktus der griechischen Tragödie gleich treibt die Musik zwischen Wucht und Zärtlichkeit die unerhört Liebenden in einen Tod, dessen Sinnlosigkeit in einer an die Grenzen der Tonalität stoßenden Musik gespiegelt wird.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Jugend-Sinfonieorchester Aargau: Wahnsinn
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