...nicht von dieser Welt
Samstag, 21. November 2026, 19.00 Uhr
Boswil, Alte Kirche
Eine bittersüsse Annäherung zweier Genies
Der Tod kommt als Frau: Sie droht nicht, sie wirbt. Schuberts «Der Tod und das Mädchen» wird in Boswil nicht nur gespielt, sondern getanzt. Drei Körper geben dem Quartett Gestalt — Schubert selbst, getrieben und suchend, der Tod, still und verführerisch, und ein zweiter Künstler, der demselben Horizont entgegenging: Ezio Bosso, der bis zuletzt die Schönheit des Lebens beschwor. Sein fünftes Streichquartett «Music for the Lodger» antwortet Schubert über zwei Jahrhunderte hinweg. Getanzt wird von Giulia Tonelli, bekannt aus dem Kinofilm «Becoming Giulia», mit Michele Pastorini und Marc Jubete Bascompte; die CHAARTS chamber artists spielen nicht im Graben, sondern mitten im Geschehen. Ein Abend über das Ende, der vom Leben handelt.
Datum
Samstag, 21. November 2026, 19.00 Uhr
Boswil, Alte Kirche
Mitwirkende
Giulia Tonelli, Tanz und Konzept
Michele Pastorini, Tanz und Choreografie
Marc Jubete Bascompte, Tanz
CHAARTS chamber artists
David Castro-Balbi, Violine
Flavia Grubenmann, Violine
Oszkár Varga, Viola
Andreas Fleck, Violoncello
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett Nr. 14 d-Moll «Der Tod und das Mädchen», D 810
Ezio Bosso (1971–2020)
Streichquartett Nr. 5 «Music for the Lodger»
Dazu gesprochene Worte Schuberts
Preise
CHF 50.–