Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Tournée Sommer 2014

Tournée Sommer 2014

Bildersturm

Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Hugo Bollschweiler, Leitung
Cécile Grüebler, Violoncello

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zu Don Giovanni, KV 527
Sergej Prokofiev (1891-1953): Sinfonia Concertante, e-Moll, op.125, 1952
Andante / Allegro giusto / Andante con moto - Allegretto – Allegro marcato
Cécile Grüebler, Violoncello
Balz Aliesch (1986*): ORCH-IDEEN
URAUFFÜHRUNG
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Romeo und Julia, 1880

Konzerte:
Sonntag, 10. August 2014, Alte Kirche Boswil 11.30 Uhr
Mittwoch, 13. August 2014, Schweizerhof Luzern 19.30 Uhr
Samstag, 16. August 2014, Klosterkirche Königsfelden 19.30 Uhr
Sonntag, 17. August 2014, KUK Aarau 17.00 Uhr


Zum Programm
In diesem von visuellen Leuchtreklamen durchfluteten Programm rauschen Musik und Bild symbiotisch im Gleichstrom. Mozarts hypnotisches Stimmungsbild ist das verdichtete Porträt des ewigen Frauenfrevlers, d-Moll der Stoff, aus dem Don Giovannis wüste Verirrungen gewoben sind. Die Sinfonia Concertante von Prokofiev ist Monument, Altersvollendung und letzte Freiheit, aber vor allem der Lebens-Bilderbogen eines der ganz Grossen des 20. Jahrhunderts. Das Werk basiert auf einer Revision des 1933-38 entstandenen Cellokonzerts Op.58 und umfängt in der Spannung dieser Lebenskurve das ganze Panorama von Prokofievs Stilportfolio.
Der ehemalige JSAG-Oboist und Filmmusik-Komponist Balz Aliesch (www.balzmusik.ch)zeichnet in seinem Orchesterstück ORCH-IDEEN mit sicherem Gespür für Timing und Drama eine Klangspur zum unbekannten Film in unserem Kopf: ein Bildersturm in Technicolor. Tschaikowskis sinfonische Dichtung „Romeo und Julia“ gilt als das erste Meisterwerk des knapp 30-Jährigen. Es ist glänzende Programmmusik, die quasi absolut daherkommt. Die brillante musikalische Bebilderung des Shakespeare-Drama lässt Bild und Klang zur selbstverständlichen Einheit verschmelzen, zum Seelendrama, das sich von der eigentlichen Geschichte gelöst hat.

 

Cécile Grüebler, Violoncello

Cécile Grüebler, Violoncello

"Sie hat alles, was man für den Musikerberuf braucht: gut funktionierende Technik, grosse
Ausdruckskraft und einen besonders schönen Celloton." - Wolfgang Boettcher

Die Schweizer Cellistin Cécile Grüebler schloss 2008 an der Zürcher Hochschule der Künste den Bachelor of Arts in Musik bei Susanne Basler und im Sommer 2010 den Master of Performance bei Thomas Grossenbacher mit Auszeichnung und ausschliesslich Bestnoten ab.

Weitere wichtige Impulse erhielt sie von namhaften Cellisten wie David Geringas, Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang, Alexander Rudin, Claude Starck und Troels Svane. Seit September 2012 führt sie ihre Studien bei Conradin Brotbek in Bern und Stuttgart fort.

Musikalische Vielseitigkeit ist kennzeichnend für Cécile Grüebler. Ob es sich um ein Benefiz-Duokonzert mit ihrer Schwester Noëlle in der peruanischen Provinz handelt, einen gemeinsamen Auftritt mit sieben anderen Cellisten in einer Staumauer, ein Konzert am Menuhin Festival in Gstaad oder eine Literaturvorlesung mit improvisierten, konzertanten Einlagen, Cécile Grüebler verspricht Abwechslung.
So gehört auch ein Studium im Variantfach Jazzcello zu ihrer Ausbildung. Nebst mehreren Südamerika-Tourneen und Konzerten auf dem Luxuskreuzfahrtschiff "MS Europa" ist sie als Mitglied der Musical-Company "Quickchange" unterwegs und als Solocellistin für diverse nationale und internationale Studioproduktionen, unter anderem für London und Los Angeles, tätig.
Die abwechslungsreiche Solokonzert-Literatur zählt zum Lieblingsrepertoire der dynamischen Cellistin, einschliesslich einiger selten aufgeführter Werke wie beispielsweise die Konzerte von Dimitri Kabalewski oder Erich Wolfgang Korngold. Die solistische Funktion im In- und Ausland nimmt zunehmend einen grösseren Raum in ihrer musikalischen Aktivität ein, auch gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Raphaela Gromes.

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