JUGEND-SINFONIE-ORCHESTER AARGAU

"American Beauty": Wintertournee 2013

Der amerikanische Traum ist auch ein musikalischer. «Wir haben den grossen Höfen Europas zu lange zugehört», meinte Ralph Waldo Emerson um 1850. Das pralle Wachstum einer jungen Nation schlug schnell auch auf die Kreativität einer Generation von US-amerikanischen Komponisten um, die sich nicht mehr mit der Weiterführung schöner Traditionen aus den alten Kolonien begnügten. Copland
und Barber haben sich mühelos in den Kanon moderner Klassiker eingereiht und sind mit Werken vertreten, die wie keine zwei andern das Klanggesicht der US-amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts formten, während John Corigliano spätestens seit seiner Filmmusik zu The Red Violin zu den bedeutendsten zeitgenössischen Vertretern eines Landes zählt, das trotz fehlender Traditionen seine ganz eigene, unverkennbar mitreissende Sprache gefunden hat. Diese vitale Kraft eines zeitlosen Pioniergeistes hat Antonín Dvorák eingefangen, als er mit seiner 9. Sinfonie, «Aus der Neuen Welt», seine Eindrücke aus drei Jahren Amerika-Aufenthalt zusammenfasste und damit nicht nur zu seinem persönlichen sinfonischen Gipfel fand, sondern auch der ewigen Sehnsucht nach einer besseren Welt ein unsentimentales Denkmal setzte.

Programm und Tourneedaten:

Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Hugo Bollschweiler, Leitung
 

Aaron Copland: Fanfare for the Common Man,
Samuel Barber: Adagio for strings,
John Corigliano: Gazebo Dances,
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9, e-moll, op.95

Tournee:
SONNTAG, 6. JANUAR 2013, 11.30 UHR
Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil - Premiere
DONNERSTAG, 10. JANUAR 2013, 19.30 UHR
Kirche St. Peter Zürich
FREITAG, 11. Januar 2013, 19.30 UHR
Stadtkirche Zofingen
SONNTAG, 13. Januar 2013, 11. 00 UHR
KUK Aarau

Presseschau

 "American Beauty"
Zofinger Tagblatt, 14. Januar 2013,
von Klaus Plaar

 

Das Aargauer Jugendsinfonie-Orchester unter der Leitung von Hugo Bollschweiler brillierte in der Stadtkirche Zofingen mit einem höchst anspruchsvollen Programm, dessen Zusammenstellung Kennerschaft verrät.

Es wurden Werke von Aaron Copland, Samuel Barber, John Corigliano und Antonin Dvoräk intoniert - und zwar so, dass es unter die Haut ging und die Wände erzitterten. Der Dirigent verstand es, sein grosses Ensemble zu Höchstleistungen anzuspornen - beinahe zwei Stunden lang. Was die rund 60 jungen Musiker und Musikerinnen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren da geleistet haben, lässt jedes Musikerherz hören
schlagen. ...

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