Akademie für neue Musik – Ensemble Boswil

 

Akademie 2019/20 - FLOW
Für die Akademie für Neue Musik / Ensemble Boswil 2019/20 freut sich das Künstlerhaus Boswil über eine Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel/FHNW als Co-hosting Musikhochschule und auf den belgischen Komponisten Stefan Prins als Dozent des Kompositionsmeisterkurses. Das Thema mit dem Arbeitstitel FLOW steht für den Umgang mit flexiblen und improvisatorischen Elementen innerhalb der zeitgenössischen Musik, ein Thema, das in eine flexiblen und sich ständig bewegenden Zeit, wie der heutigen, relevanter ist denn je.

Für den Meisterkurs Interpretation, der dem Thema entsprechend viele improvisatorische Elemente in Werkstattform beinhalten wird, konnte der Basler Dirigent Jürg Henneberger gewonnen werden. Instrumentalisten des Collegium Novum Zürich sind wieder als Registerprobenleiter und Careeer Coaches für die jungen MusikerInnen des Meisterkurs Interpretation dabei.

FLOW bezieht sich auf eine Art der Zusammenarbeit und Co-Creation, bei dem Ideen, Energie und zwischen allen Beteiligten frei hin und her fließen, sowie auf unser Interesse, einer Art der Arbeit eine Bühne zu geben, die bewusst über den Grenzen traditioneller Konzertmusik hinaus geht, beispielsweise durch die Integration anderer Medien und improvisatorischer Elemente oder durch die spezieller performativer Situationen oder installativer, mit denen Interpreten interagieren.

Unterstützt werden wir hier von Stefan Prins, Komponist,  Uli Fussenegger, Leitung und Koordination für Zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik Basel/FHNW und von Holger Stenschke, Dozent und Co-Leiter des Studiengangs Sound Design.

Die Hochschule für Musik Basel/FHNW stellt ausserdem Elektronik und technische Unterstützung für das Komposition und Interpretationsschaffen der kommenden Ausgabe und wird die Abschluss- Konzerte beider Phasen jeweils auch in Basel zur Aufführung bringen.

Sowohl das durch das Künstlerhaus und die FHNW kuratierte Eröffnungskonzert des EBOS, als auch das Konzert der Uraufführungen der Werke der Meisterkursteilnehmer 2019 versprechen wie schon in der vergangenen Ausgabe 2017/18 ein ganz besonders Musikerlebnis.

Für die Meisterkurse von 'FLOW' suchen wir Komponisten, Soundartists oder Performer und Musiker, die in enger Zusammenarbeit ein neues Werk entwickeln werden.

Meisterkurs- Phasen: 06.10.- 13.10.19 / 17.01.-26.01.2020

Abschlusskonzerte: KHB 11.10.19 & 25.01.20/ 12.10.20 & 26.01.2020 FHNW

Mit freundlicher Unterstützung:

 Mit freundlicher Unterstützung:

 

 

Akademie für Neue Musik - Hintergrund

Das Ensemble Boswil (Ebos) für Neue Musik macht einen Neustart. Die Zusammenarbeit mit den Schweizer Musikhochschulen wird vertieft. Nebst international bekannten Komponisten und Dirigenten bringt es nun nebst jungen MusikerInnen (Meisterkurs Interpretation) auch junge KomponistInnen (Meisterkurs Komposition) für zwei Arbeitsphasen und die Konzerte nach Boswil.

Neu mit ECTS-Punkten für EBos-Studenten
Das Ensemble Boswil für Neue Musik interpretiert zeitgenössische Werke und setzt sich aus rund zwanzig Studierenden der Schweizer Musikhochschulen zusammen. Beide Projektphasen sind neu in Absprache mit den Schweizer Hochschulen vollwertig mit einer durch die Hochschule festzulegenden Anzahl an ECTS-Punkten validierbar. Das Ensemble Boswil war und ist durch die Kombination von akademischem Know-How und den perfekten Produktionsbedingungen in Boswil ein einzigartiges Förderprojekt im Bereich der zeitgenössischen Musik. Im Zentrum stehen die Weiterbildung von jungen, hochbegabten MusikerInnen in enger Kooperation mit den Schweizer Musikhochschulen und die Vermittlung von wichtigen Werken der zeitgenössischen Musik unter Leitung eines international renommierten Gastdirigenten.

Arbeit in zwei Phasen - September und Januar
Ab dem akademischen Jahr 2017/18 finden jährlich zwei Sessionen der Akademie für Neue Musik am Künstlerhaus statt. Das Ensemble in Boswil setzt sich wie bisher aus Studierenden aller Schweizer Hochschulen zusammen. Neu ist, dass parallel zur ersten Session im September ein Meisterkurs Komposition stattfindet, in dem Absolvierende der Schweizer Hochschulen, sowie das ganze internationale Feld eingeladen sind, um für die zweite Session des Ensembles im Januar Stücke zu komponieren.

Rückblick/Ausblick Ensemble Boswil
Das Ensemble Boswil war und ist durch die Kombination von akademischem Know-How und den perfekten Produktionsbedingungen in Boswil ein einzigartiges Förderprojekt im zeitgenössischen Bereich: Ambitionierte Studierende aller Schweizer Musikhochschulen treffen im Künstlerhaus Boswil am „Ort der Musik“ im Aargauer Freiamt zusammen und arbeiten dort mit einem externen Dirigenten eine Woche lang sehr intensiv.

Die über die Jahre gesammelten Feedbacks aller Beteiligten zeigen: Die Studierenden schätzen die Atmosphäre in Boswil und zeigen grosses Engagement in der Erarbeitung und Performance des anspruchsvollen Repertoires, die Dozierenden können besonders motivierte Studierende vermitteln, die Dirigenten arbeiten unter aussergewöhnlichen Bedingungen (konzentrierte Probenphasen der MusikerInnen und stete örtliche Präsenz/Verfügbarkeit des gesamten Ensembles), das Künstlerhaus Boswil positioniert sich mit einem Projekt von hoher Qualität als Förderinstitution im Bereich der zeitgenössischen Musik.

Die neue Projektidee
Das Künstlerhaus Boswil versteht sich als ein Ort der musikalisch reichhaltigen Begegnungen junger MusikerInnen und als „Enabler“ für die praktische Ausübung und Aufführung zeitgenössischer klassischer Musik.

► Engere Zusammenarbeit mit den Schweizer Hochschulen, namentlich den Leitern der Master-Studiengänge für zeitgenössische Musik.

► Die Schweizer Hochschulen übernehmen turnusmässig das „Co-hosting“ und tragen nebst Räumlichkeiten und Arbeitsmaterial, vor allem inhaltlich ihr Know-How bei.

► Ziel ist, das Künstlerhaus Boswil mit diesem Projekt als Begegnungszentrum weiter zu nutzen und eine Schnittstelle der Hochschulen untereinander zu schaffen, wo ein Austausch und eine vielseitige Begegnung sowohl der Studierenden, als auch der Dozenten und Interpreten ermöglicht wird.

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